Hilfe bei Magen-Darm Beschwerden: Medikamente und Hausmittel gegen Blähungen, Reizdarm, Verstopfung und Durchfall

Mai. 7th 2011 in Allgemeines

Sie nerven, stören oder schmerzen. Gemeint sind Magen-Darm Beschwerden, die uns alle von Kindesbeinen an begleiten, hierbei zumeist sporadisch auftreten, jedoch auch chronische Formen annehmen können. Unabhängig dessen welche Form man sein Eigen nennen muss, ist eines sicher: Diese Beschwerden braucht und will eigentlich keiner.

Aufstoßen, Blähungen, Übelkeit, Erbrechen, Magendrücken, Durchfälle. Die Liste der Magen-Darm-Beschwerden ist ebenso lang wie auch die Ursachen oder die Behandlungsmöglichkeiten. Von diesen Symptomen werden Babys, Kinder und Erwachsene gleichermaßen anheim gesucht und basieren gleich auf mehreren Ursachen. Bei kleinen Kindern finden sich die Gründe für schmerhafte Blähungen, Durchfall oder Erbrechen in der Regel in einem noch unreifen Magen-Darm-Trakt. Je älter Kinder werden, desto besser kann ihr noch junger Organismus die Aufnahme unterschiedlicher Nahrungsmittel und Getränke verkraften. Anders sieht es aus, wenn Viren oder Bakterien mit im Spiel sind oder auch bestimmte Nahrungsmittelintoleranzen beziehungsweise Erkrankungen im Magen-Darm-System vorliegen.

Gleiches gilt selbstverständlich für derartige Beschwerden im Erwachsenenalter, die ebenfalls vielfach durch fehlende körpereigene Enzyme sowie Krankheiten ausgelöst werden. Glücklicherweise sind die meisten Magen-Darm-Beschwerden jedoch nur kurzfristig und erweisen sich bei einer genaueren Betrachtung als harmlos. Oft genügt es schon solche Beschwerden zu bekommen, wenn man verdorbene oder sehr scharfe Nahrung zu sich nimmt, zu viel Alkohol getrunken hat oder unter dauerhaftem Stress steht. Gerade dem Thema Stress sollte man sich bei Magen-Darm-Beschwerden etwas intensiver zuwenden, denn ein anhaltendes stressiges Leben kann einer der größten Auslöser für die unangenehmen Beschwerden darstellen.

Hier hilft es zumeist Stressoren zu reduzieren, sich mit einer der vielfältigen Entspannungsmethoden zu entspannen und insgesamt betrachtet dem Leben auf der Überholspur öfter einmal die Grenzen aufzuzeigen. Unterstützend ist es ebenfalls hilfreich sich gesund und ausgewogen zu ernähren, Genussgifte weitestgehend zu vermeiden und bei anhaltenden Beschwerden zu deren Abklärung einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann durch Blut- oder Stuhluntersuchungen schon erste Ursachen ausschließen oder gar zur Diagnose gelangen lassen. Wobei: Viele Betroffene „doktern“ nicht selten Jahre an ihren Beschwerden herum bis jemand die wahren Ursachen der Durchfälle, Magenkrämpfe oder permanente Übelkeit herausgefunden hat.

Bei der Behandlung von sporadisch auftretenden Magen-Darm-Beschwerden helfen natürliche Mittel zumeist recht gut. Hierunter fallen verschiedene Teesorten, Milchzucker bei Verstopfungen, auf die Beschwerden abgestimmte homöopathische Mittel oder auch ein mildes Präparat aus der Apotheke. Eine weitere Linderung lässt sich erzielen, wenn eine Wärmflasche oder ein warmes Dinkelkissen auf die betroffene Körperregion gelegt und dem sich Ausruhen viel Raum eingeräumt wird. Generell sollte man jedoch besonders dann nicht selbst an sich herumkurieren, wenn die Symptome einer Magen-Darm-Trakt Störung länger als zwei bis drei Tage anhalten. Dieser wichtige Hinweis gilt im Besonderen für Babys und Kinder, die unter anderem durch ständige Durchfälle oder Brechanfälle schnell austrocknen können.

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