Geschwollene Beine, schmerzende Fußknöchel und das Gefühl, dass an den Beinen Bleigewichte hängen sind alles andere als angenehm. Basierend auf einer Vielzahl von Ursachen, gibt es jedoch Mittel und Wege, um diesem akuten oder chronischen Problem zu Leibe rücken zu können.
Ein langes Stehen oder Sitzen, die Wärme des Sommers sowie Krampfadern, krankhafte Fettansammlungen an den Beinen oder auch Lymphödeme – die Ursachen von schmerzhaft geschwollenen Beinen und Füßen sind wirklich vielfältig. Viele der Auslöser sind oftmals harmlos, was jedoch die Symptome nur bedingt angenehmer werden lassen. Diese zeigen sich mit realen Schwellungen durch Wasseransammlung in den Beinen, einem Schweregefühl, pochenden und drückenden Schmerzen von der Hüfte bis zu den Zehen oder einfach nur dem diffusen Gefühl, dass die Beine gar nicht mehr zum Rest des Körpers gehören.
Viele Schwangere und ältere Menschen kennen derartige Symptome nur zu gut, allerdings sind auch Frauen und Männer betroffen, die im Grundsatz jung, fit und agil sind. Dass hierbei tendenziell Frauen mehr von Beinschwellungen betroffen sind, liegt nicht zuletzt am Bindegewebe, das oftmals schwächelt und Wasseransammlungen in den Beinen begünstigt. Doch auch Durchblutungsstörungen verursachen sehr häufig die Beschwerden und werden leider durch ein Übereinanderschlagen der Beine oder andere ungünstige Sitz- und Stehpositionen noch negativ begünstigt.
Grundsätzlich hilft als erste Gegenmaßnahme ein Hochlagern der Beine, um die geschwollenen Beine und Füße zu entlasten. Zusätzlich unterstützt auch eine Fußgymnastik mit Wippen auf den Zehenspitzen und sanftes Kreisen der Fußgelenke die Belastung in den Beinen abzumildern. Ein sehr gutes Mittel gegen geschwollene Beine stellen auch kalte Wassergüsse dar, wenn diese auch im ersten Moment aufgrund der Temperaturunterschiede etwas gewöhnungsbedürftig sind.
Bei Wasseransammlungen in den Beinen sollte man allerdings nicht nur im akuten Fall Gegenmaßnahmen ergreifen, sondern am besten generell den Beinen ein verstärktes Augenmerk zu werfen. Die Reduzierung von Übergewicht, das Einschränken von Genussgiften, eine ausgewogene Ernährung und die Aufnahme von mindestens zwei Litern Flüssigkeit am Tag sind im vorbeugenden Sinne sehr hilfreich, um Beschwerden einzugrenzen. Präparate aus der Natur, so etwa Salben und angereicherte Flüssigkeiten mit Franzbrandwein oder Rosskastanie, sind ebenfalls bewährte Mittel, um Schwellungen an den Beinen zu lindern oder in ihrer Entstehung zu reduzieren. Neben vielen natürlichen und pharmazeutischen Präparaten, die eingenommen ihre Wirkung auf dicke und geschwollene Beine ausüben können.
Doch wie bei den meisten Beschwerden gilt auch bei anhaltenden Wasseransammlungen in den Beinen, dass man zur eigenen Sicherheit einen Arzt aufsuchen sollte. Dieser Hinweis gilt im Besonderen auch dann, wenn sich zusätzlich Beschwerden einstellen, die unter anderem an anderen Körperstellen Ödeme verursachen oder man sich insgesamt betrachtet unsicher ist, ob nicht eine Venenschwäche oder Erkrankung der Nieren als Ursache vorliegen könnte.
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1 Comments
Dieser Artikel gefällt mir gut. Ganz ähnlich habe ich es erlebt. Zuerst waren es bei mir nur Symptome, ab und zu. Aber dann wurde ich meine schweren Beine nicht mehr los.
Bei schweren Beinen und Wassereinlagerungen durch Venenschwäche und Beinvenenthrombose helfen Kompressionsstrümpfe. Ebenfalls kann Kühlung helfen und Hochlagern entlasten. Jedoch habe ich mir auf Anraten meines Arztes neben meiner medikamentösen Behandlung zur Entlastung einen Sitzlift angeschafft. Dieser Sitzlift hilft mir beim Treppensteigen, denn das war mit den schweren Beinen sehr unangenehm und viel mir schwer.
Mir gefallen die Artikel hier sehr gut. Weiter so.
LG, Evelin
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