Das Sehen zählt zu den wichtigsten Sinnen des Menschen, unterliegt jedoch neben einer altersbedingten nachlassenden Sehkraft, auch so manchen Augenerkrankungen. Vor vielen Jahren gab es zur Korrektur einer eingeschränkten Sehkraft lediglich die Brille, um einen Menschen wieder schärfer sehen lassen zu können. Diese ist auch heute noch bei zahlreichen Frauen und Männer die erste Wahl, wenn sich mit der Zeit eine Kurz- oder Weitsichtigkeit einstellt. Doch immer mehr greifen sowohl aus ästhetischen als auch praktischen Gründen inzwischen zu Kontaktlinsen, die es dem Träger ermöglichen ohne drückendes oder verrutschendes Nasengestell sich durch den Beruf oder die Freizeit zu bewegen.
Die Entwicklungsgeschichte der Kontaktlinsen reicht hierbei bis zum Jahr 1890 zurück, was man sich heute kaum vorstellen kann, zumal es rund weitere knapp sechzig Jahre dauerte, bis aus den ersten Glasschalen nach und nach die ersten harten Kontaktlinsen aus Plexiglas entwickelt wurden. Von diesen Anfängen der Kontaktlinsen ist heute kaum noch etwas übrig geblieben, denn seit 1970 nimmt die Entwicklung der fast unsichtbaren direkt im Auge befindlichen Sehhilfen rasante und permanent modernere Formen an. Heute gibt es sowohl weiche als auch harte Kontaktlinsen, die beide ihr Vor- und Nachteile für die Träger in sich bergen und für Gagzwecke auch in Farbe oder mit Musterung, jedoch ohne Sehstärke eine Ergänzung auf dem Markt gefunden haben.
Grundsätzlich heißt es vor einer Wahl der Kontaktlinsen als Sehhilfe einen Augenarzt zu konsultieren. Dieser wird nicht nur die Sehstärke messen, sondern je nach vorhandener Diagnose auch die entsprechenden Kontaktlinsen empfehlen sowie anpassen. Zumeist werden weiche Kontaktlinsen bevorzugt, da diese für andere Menschen kaum sichtbar ist, beim Träger nur selten ein Fremdkörpergefühl verursacht und sich ganz über die Hornhaut legt. Mittlerweile haben sich hier die Hersteller auf unterschiedliche Varianten in der Produktion eingestellt, denn je nach Wunsch kann man sich für Eintages-, Wochen-, Monats- oder auch Langzeitlinsen entscheiden. Je nach Produkt schwanken die Nachteile, die unter anderem darin liegen können, dass das Auge bei einem längeren Tragen der Kontaktlinse sehr trocken wird, was wiederum zu Reizungen oder Juckreiz in den Augen führt.
Harte Kontaktlinsen gelten als Langzeitlinsen, sind dicker im Material und kleiner von der Form und werden zumeist bei Hornhautkrümmung als Sehhilfe empfohlen. Aufgrund der kleinen Form, kommt es bei diesen Linsen häufig zu einem Verlust, da sie rasch aus dem Auge fallen können. Als weiterer Nachteil gilt zudem, dass diese aufgrund ihrer Materialstärke für andere Menschen sehr gut im Auge sichtbar ist, weshalb viele Kontaktlinsenträger lieber auf weiche Kontaktlinsen ausweichen. Spaßkontaktlinsen, wie in bunten Farben oder im Leopardenlook, sind lediglich als Gag zu tragen, da man bei diesen keine Sehstärke vorfindet. Aufgrund der nicht vorhandenen Sehstärke, wird stets davon abgeraten diese bei einer Kurz- oder Weitsichtigkeit zu tragen, da es bereits vielfach zu Unfällen kam.
Generell sollte man bei Kontaktlinsen auf eine sorgfältige Pflege achten, um etwaige Augenentzündungen zu vermeiden. Auch defekte Linsen führen sehr häufig zu Verletzungen an der Hornhaut, was durchaus zu bleibenden Schäden führen kann. Als Neuling in Sachen Kontaktlinsentragen, sollte man sich von seinem Augenarzt oder Optiker eine genaue Erklärung hinsichtlich des Einlegens, Entnehmens, Aufbewahrung und vor allem der richtigen Pflege geben lassen. Sich stets vor dem Einlegen und Entnehmen der Kontaktlinse die Hände zu waschen, gehört ebenso zum Pflichtprogramm wie auch die Verwendung von geeigneten und speziellen Reinigungsmitteln und sichert nicht nur die Augengesundheit, sondern auch den langen Erhalt der Kontaktlinsen.
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1 Comments
Hey,
sehr schön zusammengefasster Artikel! Alle ichtigen Sachen enthalten :)
Grüße
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