Therapie mit Bachblüten: Wirkung und Dosierung bei Kindern

Apr. 21st 2009 in Alternative Medizin

Alternative Heilmethoden und naturheilkundliche Therapien, so auch die Bachblüten, liegen absolut im Trend. Erwachsene versuchen immer mehr sich zunächst mit den unterschiedlichen Formen der Pflanzenheilkunde zu “therapieren”, denn außer dass diese sich als sehr wirksam erweisen und das auch ohne Nebenwirkungen, lässt sich durch den Griff in die Gesundheitsküche der Natur auch Geld sparen. Von der Schonung des Organismus ganz zu schweigen.

Eine Therapie mit Bachblüten ist allerdings für ein ganz bestimmtes Alter hervorragend geeignet, nämlich dem Kindesalter. Kinder verfügen von Natur aus über sehr gute Selbstheilungskräfte, so dass eine Therapie oder auch der Einsatz der Notfalltropfen sich als sehr wirksam erweist. Ob eine aufkommende Erkältung, Kopfschmerzen, Übelkeit oder auch bei bestimmten Auffälligkeiten, wie eine Unruhe beim Kleinkind oder auch die überschäumende Phase der Pubertät, kann mit den Bachblüten gelindert werden.

Wichtig ist es bei Kindern und Jugendlichen Essenzen zu wählen, die keinen Alkohol enthalten. Erhältlich sind die Bachblüten-Mischungen als bereits fertige Mischung, allerdings kann man sich auch selbst für sein Kind eine Mixtur herstellen. In der Regel benötigt man bei Kindern mehr als nur eine Blüte, weshalb es sich lohnt sich tiefer mit den einzelnen Blüten und deren Essenzen zu beschäftigen. So lässt sich eine Kombination gegen eine starke kindliche Ängstlichkeit ebenso mischen als auch gegen Akne oder Prüfungsängste. Bei den genannten Störungen oder Symptomen wirken zum Beispiel Aspen, Star of Bethlehem, Mimulus, Larch, Willow oder auch Crab Apple sehr gut.

In der Anwendung selbst sollte man das Alter der Kinder beachten. So gibt man einem Säugling die Bachblüten-Tropfen nicht einfach nur so, sondern vielmehr werden die Wirkstoffe von der Mutter aufgenommen und über die Muttermilch an das Kind weitergegeben. In manchen Fällen zeigt sich die Wirkung der Bachblüten auch bereits dann, wenn man die einige wenige Tropfen mit in die Wiege oder das Bettchen tröpfelt. Bei Kindern die dem Säuglingsalter entwachsen sind, gelten zumeist die gleichen Regeln wie bei den Erwachsenen. Vier Tropfen viermal täglich sind in der Dosierung oftmals ausreichend, um die Wirkung der Bachblüten auszulösen.

Ob als Notfalltropfen oder auch in Form der Therapie mit Bachblüten, gilt es keinen Alkohol zur Konservierung einzusetzen. Im Kühlschrank lässt sich die Blütenmischung ein bis zwei Wochen aufbewahren ohne dass sie ihre Wirkung verlieren würde. Sind die Kinder schon etwas älter, dann kann man auch einen kleinen Schuss Obstessig hinzugeben und erreicht damit eine längere Haltbarkeit.

Wer sich mehr über das Thema interessiert, findet hier noch mehr Infos zu einem Bachblüten Onlinekurs oder die Auflistung der verschiedenen Pflanzen einer Bachblütentherapie. Ein paar Links gibt es hier.

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