Yoga, als eine der ältesten Formen sich geistig und körperlich zu entspannen, zu stärken und zu heilen, erfreut sich gerade auch jetzt im 21. Jahrhundert einer wachsenden Beliebtheit. Nicht nur sämtliche Medien sind voll mit Informationen und Anleitungen, sondern auch so manch einer aus dem Bekanntenkreis praktiziert diese besondere Form der Körper- und Seelenertüchtigung. Aber was genau das Yoga ist, wissen besonders die Neulinge in diesem Bereich nicht wirklich. Ist es nun eine Sportart? Oder doch Meditation? Beides in einem? Nun, genau betrachtet stimmt von jedem ein bisschen was, aber Yoga ist noch weitaus mehr.
Der Ursprung der indischen philosophischen Lehre findet sich weit vor der Zeitrechnung vor Christus und beinhaltet neben verschiedenen Asanas (körperlichen Übungen) auch die Meditation, Atemübungen und die Askese. In Europa wird zumeist das Hatha-Yoga praktiziert, wobei es unzählige Formen des Yoga gibt, das als eine der sechs klassischen Schulen, der so genannten Darshanas, der indischen Lehre gilt. Insgesamt gibt es 8400000 Asanas (Körperstellungen), wobei sich über den Verlauf der Jahre die für den Menschen am meisten nutzbringenden auf 32 Asanas reduziert und vor allem konzentriert haben. Unabhängig der verschiedenen Yoga-Formen ist jedoch allen etwas gemeinsam: Das Ziel den Menschen geistig, seelisch und körperlich in einen gesunden Einklang zu bringen.
Padmasana, Siddhasana, Swastikasana und auch Sukhasana zählen zu den hervorragenden Meditationsstellungen, die besonders von den Yoga Shastras eingenommen werden. Auch bei dem Pranayama, den Atemübungen, gibt es unterschiedliche Übungen, was übrigens vor allem für die Asanas selbst besonders gilt. Diese beeinflussen je nach Haltung verschiedene Organe, das Immunsystem oder auch sämtliche Vorgänge im ganzen Organismus. Yoga, als sehr komplexes und tief gehendes Thema und Lebensphilosophie bedingt ein intensives Beschäftigen, denn möchte man sich nicht nur körperlich geschmeidig und gesund halten, sollte man sich eingehender auf diese Philosophie einlassen.
Sehr gute Anleitung kann man hierzu von einem Yoga-Lehrer erlernen. Diese bieten sowohl Einzel- als auch Gruppenstunden an und weihen gerade Anfänger in die Kunst und die Philosophie des Yogas ein. Doch mittlerweile boomt der Markt und so verwundert es denn kaum, dass man neben Anleitungsbüchern auch CDs und DVDs erhält, die sowohl die Atem- und Meditationsübungen als auch die zahlreichen Körperübungen aufzeigen und die Durchführung vermitteln. Einen sehr guten Einblick findet man zum Beispiel in dem Standardwerk “Das große Yoga-Buch”. Ebenfalls gut verständlich sind die Bücher “Yoga mehr Energie und Ruhe inkl. CD” und ” Yoga zum Entspannen: Innere Ruhe und Gelassenheit” (beide von Anna Trökes) oder auch “Yoga-Anatomie: Ihr Begleiter durch die Asanas” von Leslie Kaminoff.

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