Allergie: Mittel zur Behandlung von Heuschnupfen und Asthma durch Pollen

Mär. 13th 2009 in Heilkräuter

Jedes Jahr werden alle, die eine Allergie gegen Pollen von Bäumen oder diversen Gräsern haben, mit Heuschnupfen oder sogar allergischem Asthma geplagt. Wohingegen der Heuschnupfen (allergische Rhinitis) sich meist nur durch eine laufende Nase, häufiges Niesen und besonders auch das nervige Jucken der Nase äußert, sind die Symptome des allergischen Asthmas doch ein wenig schwerwiegender. Nicht selten ist dann vonnöten ständig ein Asthma-Spray für den Notfall (z.B. Salbutamol) dabei zu haben und während der Zeit mit hohem Pollenflug das allergische Asthma sogar noch zusätzlich mit Cortison (bzw. Kortison) zu behandeln. Die Nebenwirkungen von Cortison sollen zwar auf Grund der lokalen Anwendung geringer als bspw. bei Präparaten in Tablettenform sein, doch wer ist schon gerne von irgendwelchen Medikamenten abhängig.

Die Schulmedizin bietet zur Bekämpfung der Ursachen für solche Allergien die Desensibilisierung bzw. Hyposensibilisierung an. Durch dieses Verfahren wird dem Patienten in regelmäßigen Abständen das Allergen gespritzt. Dadurch soll sich das Immunsystem langsam an das Allergen “gewöhnen”, damit der Patient später nicht mehr an dieser Allergie leidet. Die Gesamtdauer dieser Therapie beläuft sich meist bei drei Jahren. Leider schlägt die Behandlung nicht bei jedem Menschen an, so dass es keine weiteren Möglichkeiten mehr gibt, die Ursachen des Heuschnupfens bzw. des allergischen Asthmas zu beseitigen.

Aus diesen Gründen ist es nicht unbedingt verkehrt auch mal einen Blick in alternative Behandlungsmethoden zu werfen. Denn es gibt auch Heilkräuter, die gegen Asthma und Heuschnupfen helfen sollen. Dennoch ist dies nie ein Ersatz für den Besuch des Hausarztes. Besonders das Asthma kann unter Umständen zu lebensbedrohlichen Situationen führen. Von daher ist es immer nötig, den Anweisungen des Arztes zu folgen und je nachdem immer ein Notfall-Spray dabei zu haben. Heilkräuter sollte man eher zusätzlich anwenden.

Gegen Heuschnupfen ist bspw. die Brennessel gut. Von dieser nimmt man einen gehäuften Teelöffel pro Tasse Tee und überbrüht diesen mit kochendem Wasser. Nach 30 Sekunden Ziehzeit kann man den Tee nun langsam trinken. Ca. vier Tassen des Brennessel-Tees sollte man am Tag zu sich nehmen.

Für Asthma ist es generell wichtig auf Nikotion zu verzichten. Zigaretten belasten hier unnötig die Lunge. Zusätzlich bietet die chinesische Medizin ein paar Möglichkeiten auch hier durch Naturheilmittel etwas gegen die Beschwerden zu unternehmen. Und zwar Knoblauch mit Zucker :) Da ich selbst auch an Heuschnupfen und allergischem Asthma leide, werde ich mir in dieser Saison auch überlegen dieses tolle Rezept auszuprobieren. Hierzu nimmt man ca. 500g geschälte Knoblauchzehen und gibt diese mit ca. 230g Kandiszucker in einen passenden Kochtopf. Das Ganze bedeckt man nun leicht mit Wasser und lässt es ein wenig köcheln. Wenn die Brühe eingedickt ist bewahrt man alles in einem Gefäß auf. Zwei mal pro Tag soll man nun einen Esslöffel davon zu sich nehmen. Ich hoffe, dass man dann nicht den ganzen Sommer durch nach Knoblauch stinkt. Ach ja, sollten dabei Magenbeschwerden auftreten, sollte man die Behandlung abbrechen.

Wer nicht jeden Tag Knoblauch essen will, der kann auch zwei Knoblauchzehen zerdrücken und diese in eine kleine Riechflasche geben. Drei mal täglich riechen soll dabei auch gegen Asthma helfen. Der Knoblauch sollte jedoch jeden Tag erneuert werden. Vielleicht nicht ganz so gewöhnungsbedürftig wie jeden Tag einen Esslöffel davon zu verzehren :)

Noch mehr zum Thema:
Eine Artikelserie über Heuschnupfen.
Hier geht es über ein alternatives Heilmittel, um Heuschnupfen zu bekämpfen.
Brottrunk gegen Heuschnupfen, Asthma und Neurodermitis
Topnews kündigt bereits die Heuschnupfensaison für 2009 an :(
MobiHealth: Ständige Gesundheitsüberwachung per Mobilfunk, auch für Asthmatiker geeignet.

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