Blasenentzündung: Ursachen und Symptome mit Hilfe von Homöopathie behandeln

Apr. 23rd 2009 in Homöopathie

Es gibt Erkrankungen, die sind mehr als unangenehm. Hierzu zählt die Blasenentzündung, die sich selbst als akut oder auch als chronisch zeigen und mit einem Brennen oder auch starken Schmerzen einhergehen kann. Je nach Befund greift die konventionelle Medizin in der Regel zu Antibiotika oder auch Penicillin, allerdings kann man mit der Hilfe der Homöopathie ebenfalls sehr gute Erfolge in der Symptom- und Ursachenbehandlung erzielen. Bevor man allerdings bei einer Blasenentzündung zu Globuli und Co greift, sollte man zunächst einmal wissen wie eine Blasenentzündung entsteht und worin sich die Ursachen finden, denn von Mensch zu Mensch können diese tatsächlich unterschiedlich ausfallen.

Gleich zu Beginn: Eigentlich ist nicht die ganze Blase entzündet, sondern vielmehr die Blasenschleimhaut und bei sehr gravierenden Fällen auch die komplette Blasenwand. Verantwortlich sind hierfür unterschiedliche Erreger, die sich zumeist von “unten nach oben” arbeiten, sprich zum Beispiel von der Scheide zur Blase oder auch bei einem Mann am Harnröhrenausgang am Penis. Die Erreger selbst können bei einer Blasenentzündung recht variabel auftreten: Streptokokken, Clamydien, Mykoplasmen, Hefen oder auch Staphylokokken und Trichomonaden. Auslöser für eine Blasenentzündung sind hierbei oftmals sowohl chemische als auch mechanische Reize, die durch die Verwendung von Scheidenzäpfchen, Geschlechtsverkehr oder auch durch einen Blasenkatheder entstehen können. Die Symptome einer Blasenentzündung hingegen zeigen sich mit einem Brennen beim Wasserlassen, ein sehr oftmaliges Wasserlassen und auch bei einer fortgeschrittenen Entzündung Blut im Urin.

In der Homöopathie gibt es für diese Erkrankung und ihre Ursachen gleich mehrere passende Mittel mit denen man dieser unangenehmen Entzündung entgegentreten kann. In den Potenzen D6 und D12 können folgende Globuli, Tropfen oder Tabletten bei der Bekämpfung der Ursachen und auch der Symptome helfen: Apis mellifica, Berberis, Cantharis vesicatoria, Delphinium Staphisagria, Dulcamara, Mercuris corrosivus, Nux vomica und auch Staphisagria. Wählt man sich selbst eines dieser homöopathischen Mittel, sollte man sich allerdings näher mit der Thematik und Wirksamkeit der einzelnen Mittel beschäftigen, denn in den meisten Fällen gibt es bestimmte Indikatoren, die für die eigenen Blasenentzündung bestehen und demzufolge auch das am meisten passende homöopathische Mittel zur Auswahl bedingt.

In der Dosierung selbst kommt es auf die Stärke der Beschwerden ebenso an als auch auf die verwendete Form des Mittels. Zumeist nimmt man dreimal am Tag jeweils fünf bis zwanzig Tropfen oder je eine Tablette bzw. dreimal fünf Globuli. Neben der Einnahme der homöopathischen Mitteln sollte man allerdings auf ein Höchstmaß an Hygiene achten, sowie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, um die Erreger aus der Blase und den Harnwegen auszuschwemmen. Zur Vermeidung von Komplikationen empfiehlt es sich zudem seinen Heilpraktiker oder Arzt aufzusuchen, was besonders bei anhaltenden Beschwerden sehr zu empfehlen ist, damit man unter Umständen eine Nierenentzündung und ähnliche Erkrankungen rechtzeitig ausschließen kann.

Mehr Infos:
Bei Blasenentzündung helfen oft nur noch Antibiotika. Jüngste Studien jedoch belegen: Cranberry-Saft kann verhindern, dass sich Bakterien überhaupt einnisten…

Blasenentzündung, aufsteigende Harnwegsinfektion (akute Zystitis, Pyelitis, Pyelonephritis)

Lust statt Frust – durch Homöopathie bei Honeymoon-Zystitis

Unterkühlung fördert Blasenentzündung
Vor den kalten Temperaturen in Herbst und Winter sollten Frauen sich durch angemessene Kleidung schützen. Durch eine Unterkühlung steigt nämlich die Gefahr…

Ähnliche Beiträge:

  1. Was tun bei Sonnenstich? Wie Ursachen und Symptome in der Homöopathie behandelt werden.
  2. Ursachen behandeln: Homöopathische Mittel gegen Bluthochdruck
  3. Mittel gegen Haarausfall: Behandlung der Ursachen mit Homöopathie
  4. Neurodermitis bei Baby und Kind: Hilfe durch Homöopathie
  5. Klassische Homöopathie: Arzneimittel für Kinder

« « Therapie mit Bachblüten: Wirkung und Dosierung bei Kindern  |  Zwei neue Kategorien » »

No Comments Yet

You can be the first to comment!

Leave a comment

You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Trackback-Link