Haarausfall betrifft zunächst einmal jeden Menschen und ist an und für sich keine ernste Sache. Allerdings betrifft das nur einen Haarausfall bei dem man täglich bis zu 100 Haare verliert. Geht der Haarausfall über diese Zahl hinaus und zeigt sich zum Beispiel durch kreisrunde freie Flächen auf dem Kopf, dann liegt eine akute Störung in den Haarwachstumsabläufen vor. Hierbei spricht man dann von androgenetische Alopezie, diffusem Haarausfall, vernarbende Alopezie oder auch psychogene Alopezie. Um es gleich einmal vorweg zu nehmen: Trotz aller Bemühungen gibt es noch kein wirksames Alleinmittel gegen den Haarverlust, der manche Menschen büschelweise betrifft. Ein Trost ist jedoch, dass man mitunter den starken Haarausfall zumindest soweit eingrenzen kann, dass er einen nicht zur Glatze werden lässt.
Generell ist es erst einmal wichtig eine Ursachenforschung des Haarausfalls zu betreiben. Diese Ursachen finden sich in den natürlichen hormonellen Vorgängen im Körper, durch eine bestimmte Erkrankung, wie etwa Diabetes oder Krebs, viele Medikamente, Allergien oder auch psychische Belastungen. Handelt es sich überwiegend um hormonelle und psychische Schwankungen, kann man das Problem Haarausfall relativ schnell und gut wieder in den Griff bekommen. Gerade in der Linderung und Behandlung der Ursachen lässt sich auch die Homöopathie gut einsetzen, wobei auch hier zunächst die Ursache gefunden werden sollte, um das passende Mittel herauszufinden. Zudem kann es ergänzend nötig sein so manche Umstellung im Lebensstil und in der Ernährung vorzunehmen, damit eine ganzheitliche Behandlung möglich wird.
Im Bereich der Homöopathie gibt es gleich mehrere Mittel, die bei unterschiedlichen Haarausfallursachen zum Einsatz kommen können. Acidum hydrofluoricum, Acidum phosphoricum, Barium carbonicum und jodatum, Calcium fluoratum, Delphinium Staphisagria, Grafites, sowie Kalcium iodatum und phosphoricum, Lycopodium clavatum, Selenium und Sepia officinalis sind hierbei als gut wirkende Mittel zu nennen. Wie bereits erwähnt sollte man allerdings zunächst die persönliche Situation betrachten, sowie den allgemeinen Zustand der Gesundheit, denn nicht jedes dieser homöopathischen Mittel greift bei jedem Betroffenen gleich gut.

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