Die Hypertonie ist inzwischen fast schon eine Volkskrankheit und belastet demzufolge immer mehr Menschen und das selbst in relativ jungen Jahren. Die Ursache eines Bluthochdrucks ist nicht eindeutig geklärt und kann auf einer recht großen Vielfalt zwischen Erkrankungen und einem ungesunden Lebenswandel basieren.
Unabhängig auf welcher Ursache die Hypertonie begründet ist, zeigt sich diese Beschwerde als sehr belastend und kann zu zahlreichen Krankheiten führen, die mitunter schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Bleibt ein Bluthochdruck über längere Zeit bestehen, führt das in der Regel zu einer Arteriosklerose und begünstigt einen Schlaganfall, die Schaufensterkrankheit oder auch einen Herzinfarkt.
In der klassischen Medizin wird ein Bluthochdruck fast schon allgemein behandelt und demzufolge zu chemischen Medikamenten gegriffen, die mitunter zusätzlich belastende Nebenwirkungen mit sich bringen. In der Homöopathie dagegen wird erst dann zu Globuli und Co gegriffen, wenn die Ursache entschlüsselt und auch der Allgemeinzustand einer Anamnese unterzogen wurde. Besonders die Ursachenbehandlung liegt im Fokus der Homöopathie, die auf die individuellen Umstände des einzelnen Patienten durchgeführt wird.
Abhängig ist die Wahl des homöopathischen Mittels von der persönlichen Ursache, die zu einer anhaltenden Hypertonie geführt hat. Unterschieden in einer primären und sekundären Hypertonie, lässt sich nicht einfach wahllos zu einem Globuli oder Tabletten bzw. Tropfen greifen. Eine familiäre Veranlagung (primäre Ursache), Alkoholgenuss, Rauchen, Übergewicht oder auch Stress als Ursachen bedingen die spätere Arzneiauswahl.
Insgesamt kann man allerdings mit dem oder auch mehreren homöopathischen Mitteln die Ursachen eines Bluthochdrucks sehr gut mit behandeln. Mitbehandelt deshalb, weil eine Hypertonie stets mit einer Änderung des Lebens- und Ernährungsstils einhergehen sollte. Sport zum Beispiel reduziert nicht nur ein vorhandenes Übergewicht, sondern kann nachweislich dazu beitragen einen Bluthochdruck zu senken. Auch der Verzicht auf fettreiches Essen sollte zu einer Behandlung dazu gehören, die mit den folgenden homöopathischen Mitteln durchgeführt werden kann.
Sehr gut bewähren sich bei einem Bluthochdruck Adonis vernalis, Allium sativum, Apocynum, Aranin, Arnica montana, sowie Aurum chloratum natronatum, Aurum colloidale und jodatum, Convallaria, Crataegus, Glonium, Kalium phospharicum und zu guter Letzt Latrodecus mactans. Abgestimmt auf die persönlichen Beschwerden und vor allem Ursache der Hypertonie, werden die Mittel in Potenzen zu D6 und D12 eingenommen, wobei auch geringere Potenzen von D1 und D4 gegeben werden.
Bevor man sich jedoch nur auf die Homöopathie beschränkt, sollte man einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen, um etwaige andere krankheitsbedingte Ursachen abzuklären. Zudem ist es durchaus sinnvoll regelmäßig auch zuhause den Blutdruck zu messen, der übrigens erst ab einem dauerhaften Wert ab 140/90 mmHg und mehr als Hypertonie bezeichnet wird. Behandelt man den Bluthochdruck nicht, kann das durchaus zu einer Lebensverkürzung von zehn oder mehr Jahren führen, weshalb man bereits bei den ersten Anzeichen eine Behandlung und Lebensstiländerung einleiten und umsetzen sollte.
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