Was tun bei Sonnenstich? Wie Ursachen und Symptome in der Homöopathie behandelt werden.

Mai. 4th 2009 in Homöopathie

Die Sonne scheint und es ist einfach nur herrlich im Garten zu werkeln, eine lange Fahrradtour zu unternehmen oder auch am See und im Schwimmbad zu entspannen. Oftmals vergisst man vor lauter Freude über die Wärme und der Aktivität genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen und auch öfter den Schatten aufzusuchen. Wer dann noch eine Antipathie gegen Mützen und Hüte hat, was ja zigfach gerade auch bei Kindern der Fall ist, dauert es nicht lange und ein Sonnenstich zeigt das Fehlverhalten.

Ein inneres Hitzegefühl, Schwindel, Kopfschmerzen oder auch Übelkeit sind dann in der Regel die ersten Symptome, die einen Sonnenstich anzeigen. Mit solchem ist übrigens nicht zu spaßen, weshalb man als allererste Maßnahme raus aus der Sonne gehen sollte. Viel Flüssigkeit ist dann gleich die nächste Aktion die man durchführen sollte, um eine weitere Dehydrierung zu vermeiden. Für solche Fälle bewährt es sich die passenden homöopathischen Mittel in der Tasche oder auch in der Nähe zu haben, die besonders die akuten Symptome, aber auch die Folgesymptome sehr gut abmildern können.

Bereits bei den ersten Anzeichen eines Sonnenstichs empfiehlt es sich Aconitum D12 in einem Rhythmus von je einer halben Stunde einzunehmen. Zeigt sich ein rotes und aufgedunsenes Gesicht und Benommenheit, sollte man dann lieber zu Belladonna D30 greifen. Alternativ bietet sich bei derartigen Symptomen zudem Gelsemium C30 an, das sich ebenfalls als sehr wirksam erweisen kann. Belladonna eignet sich allerdings auch dann, wenn man eine Überempfindlichkeit oder auch Erregbarkeit angesichts der Sonnenbestrahlung aufweist.

Apis mellifica C30 wird bei einem Verdacht auf ein bereits vorhandenes Hirnödem empfohlen und Veratrum album D6, wenn neben einem hochrotem Kopf auch die Symptome Nackenschmerzen und eine Pupillenerweiterung festgestellt werden können. Hat der Sonnenstich dann nachgelassen und zeigt sich die Folgen mit Kopfschmerzen passen entweder Natrium Carbonicum D4 oder auch Lachesis D12. Generell jedoch sollte man bei heftigen Symptomen nicht lange selber kurieren, sondern zur Sicherheit lieber einen Arzt oder auch die Klinik aufsuchen. Noch besser ist es allerdings dafür zu sorgen, dass man erst gar keinen Sonnenstich bekommt: Keine stundenlangen Aufenthalte unter der direkten Sonne, das Tragen eines Sonnenhutes oder auch einer Mütze, viel Trinken und das vollkommene Vermeiden der Sonne bei beginnenden Kopfschmerzen sind einfache, aber sehr wirksame Maßnahmen in Sachen Sonnenstich-Vermeidung.

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