In Lateinamerika wird das Aufgussgetränk schon seit Jahrhunderten von den Ureinwohnern verwendet. Und auch hierzulande findet der Yerba Mate Tee immer mehr konsumenten.
Hergestellt wird der Mate Tee in Südamerika, in dem man Äste und Blätter im Winter erntet. Diese werden dann fermentieret, getrocknet und anschließend in kleinen Stücken oder zu Pulver zermalen abgepackt und verkauft. Den Aufguss führt man normalerweise in einer Kalebasse durch. Dies ist ein ausgehölter Kürbis, den man mit dem Mate Tee befüllt. Dazu hat man noch eine Art Strohhalm, durch den man dann nach dem Aufguss von heißem (nicht kochendem) Wasser trinkt. Je nach Menge des Tees, kann man die Kalebasse mehrmals mit Wasser befühllen und davon trinken. Sobald der Mate Tee während des Aufgusses keine Blasen mehr bilden, ist es ein Anzeichen, dass man den Tee in den Kompost befördern sollte und um die Kalebasse mit neuem Tee Material zu befüllen :)
Ich selbst trinke eigentlich fast jeden Tag eine Befüllung Yerba Mate Tee. Wer ihn zum ersten mal trinkt, wird sich erst einmal an den etwas bitteren Geschmack gewöhnen müssen. Aber nach ein paar Mal ist der Tee schon fast nicht mehr bitter genug ;)
Am liebsten trinke ich eigentlich den Rosamonte aus Argentinien oder auch den Amanda. Diesen gibt es auch in verschiedenen Geschmacksrichtungen, wie z.B. Zitrone.
Neben dem Koffein und dessen wachmachende Wirkung, fördert der Yerba Mate Tee auch die Verdauung, in dem die Magensaft- und Speichelbildung gefördert wird. Des weiteren sind auch die Vitamine A, B1, B2 und C enthalten, was natürlich noch ein positiver Nebeneffekt ist.
Manche Leute empfehlen auch den Mate bei einer Diät einzusetzen, leider kann ich da jedoch wenig darüber sagen, da ich selbst keine Diät damit durchführe und noch nie eine gemacht habe :)

No Comments Yet
You can be the first to comment!
Leave a comment
Trackback-Link