Massage-/Masseur-Ausbildung

Massagen, ob im Medizin- oder Wellnessbereich, zählen zu den Möglichkeiten sich entspannter, gesünder und relaxter zu fühlen. Die Massage/Masseur-Ausbildung bildet hierbei die Grundlage, wenn man nicht nur im privaten Bereich seinen Partner oder Kinder massieren will, sondern besonders dann, wenn man sich als Masseur oder Masseurin neben- oder hauptberuflich mit Massagen beschäftigen möchte.

Heilende Hände, so werden nicht selten die Hände bezeichnet, die zur Entspannung oder zur Schmerzlinderung eine Massage geben. Bereits Babys fühlen sich ruhiger, wenn warme Hände mit sanften Bewegungen den kleinen Körper berühren, ältere und kranke Menschen können in ihrer Anspannung, Angst oder Schmerz durch Massagen eine Linderung finden und der gestresste Körper von Frauen und Männer eine neue Entspannung finden. Die Ausbildung zum Masseur beziehungsweise die Ausbildung zur Wellnessmasseurin können hierbei sehr unterschiedlich sein, wobei innerhalb der Lerninhalte sehr viele Übereinstimmungen zu finden sind.

Die wohl umfassendste Ausbildung zum Masseur ist diejenige, welche über drei Jahre dauert und mit der Prüfung zum staatlich anerkannten Masseur und medizinischen Bademeister endet. Demgegenüber stehen eine Vielzahl an Kursen und Ausbildungen, die zwar keine medizinische Massagen in der Ausübung erlauben, dafür aber sehr viele Massagen rund um das Thema Wellness und Sport. Generell lernt bei einer Ausbildung zum Masseur oder zur Masseurin die Anatomie des Menschen kennen, dessen Körpersysteme, die Grundlagen einer Massage oder auch die verschiedenen Massageformen, von denen es inzwischen sehr viele gibt. Basis ist zumeist die klassische Massage, die im Folgenden durch das Erlernen einer Fußreflexzonen-Massage, Lomi-Lomi, Hot Stone Massage, Kräuterstempelmassage oder Massagen nach Ayurveda eine Ergänzung finden kann. Ein kleiner Auszug der Varianten von Massagen, die zur Anwendung gelangen können.

Die Dauer einer Wellnessmassagen-Ausbildung kann zwischen wenigen Tagen und einigen Monaten variieren, zudem gibt es auch die Möglichkeit ein Fernstudium für diese Ausbildung zu belegen, das mit praktischen Seminaren das wichtige Wissen für Massagen und den Umgang mit den zu Massierenden umfasst. Als Voraussetzungen der Ausbildung zum Masseur oder zur Masseurin sind je nach gewählter Ausbildungsform unterschiedlich. Für den Beruf des staatlich geprüften Masseur und Bademeister wird mindestens ein Hauptschulabschluss verlangt.

Im Bereich der Wellnessmassagen hingegen gibt es keine zwingend notwendigen Bedingungen, außer das man sich für Menschen, Gesundheit und Wellness interessieren und über ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Verantwortungsgefühl verfügen sollte. Wer gerne anderen Menschen mit einem fundierten Fachwissen Gutes tun möchte, der wird sich nach einer Massage-/Masseur-Ausbildung gewiss in diesem Beruf wohlfühlen, zumal das Betätigungsfeld sehr weitläufig ist.